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Fachtag „Digitalisierung der Jugend- Risiken und Chancen für die Offene Jugendarbeit“ am 17.09.2018

 
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Am Fachtag „Digitalisierung der Jugend – Risiken und Chancen für die Offene Jugendarbeit“ hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit einem sehr aktuellen Thema auseinanderzusetzen.

 Der Vormittag startete mit einem interaktiven Fachvortrag von Frau Beate Kremser (Dipl. Sozialpädagogin) vom Infocafé Neu-Isenburg, einer medienpädagogischen Jugendeinrichtung. Der Vortrag beschäftigte sich zunächst mit der durch digitale Medien veränderten Lebenswelt von Jugendlichen und erläuterte die damit verbundenen Herausforderungen sowie Chancen für die Offene Jugendarbeit. Anschließend hatten die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, interaktiv die eigene Nutzung digitaler Medien bei einer Umfrage mit den Anwesenden zu vergleichen und sich im Plenum dazu auszutauschen.

Am Nachmittag hatten die Teilnehmenden bei einem Worldcafé die Gelegenheit, sich mit einzelnen Aspekten dieses breiten Themenfeldes vertiefend auseinanderzusetzen. Es wurden sowohl theoretische Inhalte als auch Beispiele gelungener Methoden zur Einbeziehung digitaler Medien in die Praxis besprochen. Insbesondere folgende Aspekte wurden diskutiert:

-          Potenziale der Digitalisierung für neue Beteiligungsmöglichkeiten

-          Herausforderungen für die Profession

-          Risiken der Digitalisierung für den Kinder- und Jugendschutz

-          Digitale Medien als Arbeitsinstrument

 

Anschließend konnten die Ergebnisse des Worldcafés in Form einer Ergebnisgalerie eruiert und im kollegialen Austausch nochmal diskutiert werden.

Die Veranstaltung bot verschiedene Anregungen. Deutlich wurde, dass die Thematik immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Mediatisierung der jugendlichen Lebenswelt für die Offene Jugendarbeit zumindest in einigen Bereichen bedeutet, sich dem digitalen Wandel anzupassen und seine Angebote dahingehend zu öffnen. Diese „digitale Öffnung“ wird für viele Jugendzentren zukünftig nötig sein, um auch langfristig Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen zu erreichen und deren Partizipation zu fördern.

Der Bedarf der Weiterarbeit am Thema ist hoch. Jugendarbeiter_innen haben bereits im Vorfeld angeregt, dass weitere Workshops in kleineren Formaten hilfreich wären, um die Thematik nochmal vertiefend zu besprechen und sich weiter über best practice Beispiel auszutauschen.

                                                      

 


 

 

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