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Fachtag "Neue Formen der Beteiligung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren" am 18. September 2017

 
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Am Fachtag „Neue Formen der Beteiligung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren“ wurde vielfältig diskutiert. Der Fokus lag hierbei insbesondere auf Formen der Jugendbeteiligung und der Jugendarbeit als Ort der Demokratiebildung. Der Vormittag startete mit einem Fachvortrag von Frau Annke Rinn (Diakonisches Werk Gießen). Sie stellte u.a. verschiedenen Stufen der Partizipation dar und erläuterte anhand von Praxisbeispielen die Beteiligungsstrukturen für Jugendliche in der Gießener Weststadt. Daran anschließend hielten Frau Prof. Dr. Wibke Riekmann (Medical School Hamburg) und Herr Moritz Schwerhelm (Universität Hamburg) einen Fachvortrag zum Thema Partizipation von benachteiligten Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit und berichteten u.a. über das Modellprojekt „GEBe – Gesellschaftliches Engagement Benachteiligter in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit fördern“.

 

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden auf einem  Markt der Möglichkeiten unterschiedliche Beteiligungsprojekte und Partizipationsformate für und von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Quartieren in Hessen kennenlernen und sich untereinander über Erfahrungen, Herausforderungen und Projektideen austauschen. Vorgestellt wurden das Projekt „Pimp my Boltzplatz“ (St. Martin Haus Marburg), Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekte der Margaretenhütte Gießen (Projektgruppe Margaretenhütte e.V. Gießen), Jugendbeteiligung und Ehrenamt im Trafohaus Wiesbaden (Kinder- und Beratungszentrum Sauerland), die Arbeit des Jugendbeirates der LAG und das Projekt „Zeit für Helden“ (JBW der LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V.)

 

Anschließend diskutierten die Teilnehmer_innen in Arbeitsgruppen anhand von Leitfragen über eigene Erfahrungen bezüglich neuer Beteiligungsformate und gingen der Frage nach, wie jugendgerechte Beteiligungsstrukturen in Stadtteilen mit besonderen Entwicklungsbedarfen dauerhaft angelegt werden können. Die zentralen Diskussionspunkte der Arbeitsgruppen wurden zum Abschluss im Plenum vorgestellt.

Die Veranstaltung bot verschiedene Anregungen. Deutlich wurde, dass die Thematik immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Förderung der Partizipation von benachteiligten Jugendlichen auch in Zukunft relevant sein wird. Insbesondere  gesellschaftliche Veränderungen, z.B. durch die Digitalisierung verdeutlichen, dass Jugendpartizipation im Wandel ist und neue Formen der Beteiligungen für Jugendliche von Nöten sind. Der Bedarf der Weiterarbeit am Thema ist hoch und es bleibt zu überlegen, ob und in welcher Form die Thematik weiter bearbeitet werden könnte.

 

                                                    

 

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